02.03.2018 - GRÜNER JÄGER, HAMBURG

TOURBOOK

 

 

Dear Diary,

 

was haben wir lange versucht, nach Hamburg zu kommen. Und heute, sozusagen zum Abschluss unserer ungeplanten Frühjahrstour, ist es endlich so weit - Hamburg, wir kommen!

 

Im Vorfeld gab es leider eine Fehlplanung beim Grünen Jäger, nachdem eigentlich alles für Samstag vorgesehen, die Plakate gedruckt und die Planungen gemacht waren, hieß es dann, „Sorry, Ihr könnt nicht spielen.“ Gemeinsames Online-Beraten mit Civic Soma aus Hamburg und engagierte Telefonate, insbesondere durch Drummer Marc, dann Kopfzerbrechen hinter den Kulissen… und am Ende heißt es dann: Spielen wir eben Freitag - nach Hamburg schaffen wir das schon rechtzeitig… Leider hat unser Freund Tim aus Berlin schon für Samstag alles gebucht - extrem ärgerlich, jetzt kommt er erst, wenn wir schon wieder nach Hause fahren. Aber jetzt zum Gig:

 

Marv, Theus und Sanni machen heute die Vorhut, weil sie früher weg können. Gegen Mittag Treff am Proberaum, einpacken und los, ab in die Rush-Hour. Robin und Shirley haben geplant nachzukommen -  ja und Olli! Der hat vorher noch in Köln zu tun und fährt von da aus los, einfach weil er ein cooler Typ ist. Also geht es mit sechs Leuten und vier Autos nach Hamburg - logistische Meisterleistung.

 

Die ersten drei brauchen dann auch länger, als geplant, für die Fahrt, und in Hamburg teilt man sich auf: Marv mit den Brocken zum Jäger, Sanni und Theus besetzen das gebuchte Zimmer, damit wir nach der Show irgendwo unter kommen können. So treffen die beiden dann auch erst beim Jäger ein, als Me and My Gun schon auf der Bühne stehen. Die Instrumente stehen in einem unbeheizten und abgeschlossenen Schuppen (erwähnten wir, dass Hamburg heuer -10° C aufs Thermometer bringt?), Backstage? Essig. Umziehen? Auf dem Flur. Allerdings heißen uns Civic Soma herzlich willkommen. Die und ihre Mädels sind genauso gut drauf, wie das im Vorfeld den Eindruck gemacht hat, und die Chemie stimmt von Anfang an. Auf der Bühne zeigen sie dann, warum sie gerade einen Plattenvertrag unterschreiben durften, und liefern geniale Songs mit Alleinstellungsmerkmal - eine Freude, zuzuhören. Während die Jungs bereits die Hütte befeuern, treffen auch Shirley und Robin ein (Puh - ein Glück).

 

Stagetime: Schneller Umbau, Soundcheck ist was für Weicheier, kurzer Linecheck. Dann ein bekanntes Gesicht: Olli ist da, Glück gehabt! Unser Intro läuft an und Donald T bedroht die Welt. Dann: Morning Sun. Überraschung: Für alle außer Robin, der keinen Monitor hat, super Bühnensound. Läuft! Godiva - Super Stimmung. Love Is The Sun, Hamburg rockt mit. Der Rest vergeht wie im Flug - Say No, Home, Damn Bad Loser, Rond & Round und im Nullkommanichts sind wir schon im Finale mit Rise And Shine und Cosmic War. Am Ende dann die Rufe nach Zugabe und mit The Promise schließen wir das Set ab - leider, denn es hat so verdammt viel Spaß gemacht, mit den Hamburgern zu rocken, dass wir gerne noch was nachgelegt hätten.

 

Zum Glück bieten Civic Soma unseren Instrumenten Unterschlupf in ihrem Proberaum. Alter: Fünfter Stock, Hochbunker! Hut ab, wenn Ihr da regelmäßig Euer Equipment hoch schleppt. Der Tag klingt bei Pizza, Bier und Jacky stilecht in unserer Unterkunft aus und der nächste Morgen wird nach gemeinsamen Frühstück von einigen noch für einen Gang an der Binnenalster genutzt, bevor wir die Instrumente abholen. Civic Soma haben uns noch Franzbrötchen mitgebracht, eine Hamburger Spezialität. Und wir verabschieden uns in dem Wissen: Wir werden uns wiedersehen!

 

Liebes Tagebuch - wenn Du fragst, ob sich dass alles gelohnt hat - was denkst Du? Mit sechs Freunden nach Hamburg fahren, Krach machen, rocken, Spaß haben, lachen und nette Musiker kennenlernen. Natürlich hat sich das gelohnt!

 

…und jetzt geht es erst mal daran, unser neues Album aufzunehmen!

 

 

 

CU@TheShow!

 

*Shirley*Sanni*Theus*Marv*Rob*

 

 

Plakat oben: Civic Soma