TOURBOOK

10.06.2016 - Rock am Bahnwerk, Gelsenkirchen

Liebe Freunde,

 

oh my God!!! War das wieder ein Fest der Extraklasse! Wir gehen mit ROCK AM BAHNWERK in die 3. Runde, und immer wieder ist diese Perle von Festival auf dem stillgelegten Bahnbetriebsgelände in Gelsenkirchen in der Lage, sich selbst zu übertreffen! So ging es in diesem Jahr zurück in die historische Bahnhalle, wo wir vor der alten Lok, die ihr bereits von unserer Fotosession kennt, rocken durften!

 

Und wie immer sorgten das Team um Frank Ukowski vom „Blauweissen Partywaggon“ und Tontechniker Karel Noon für eine fantastische Wohlfühl-Atmosphäre, die uns als Band auch den Weg für ein grossartiges Konzert ebnet, und zwar von Minute 1! Und was wäre ein Festival ohne die vielen tollen Fans, die sich ohne Rücksicht auf den EM-Beginn in das Herz des Potts aufgemacht haben ...

 

Nach den Unwettern der letzten Tage beginnt das Festival in sommerlicher Atmosphäre, und auch hier eine angenehme Überraschung on top: „In der Halle“ ist gar nicht so ganz in der Halle, sondern mit Blick nach draussen auf das freie Festival-Gelände, wo auch Bierbänke für die kleine Auszeit aufgebaut sind. So beginnt das Festival bei tiefstehender Sonne mit „Levee Break“, die einige von Euch noch von letztjährigen Emergenza in guter Erinnerung haben mögen. Es folgen unsere Freunde von Timeless RockMusic, die die Stimmung mit Cover-Party-Mucke gut einheizen. Dann ist schon Stage-Time für uns, und es haben sich viele bekannte, aber auch wieder neue Gesichter vor der Bühne versammelt. Wir haben natürlich in den letzten Wochen mal wieder ordentlich Setlist-Tetris gespielt, und bis zur letzten Minute wurde noch kräftig an der Songauswahl und -platzierung gefeilt, bis wir endlich zufrieden waren.

 

Opener ist heute „voll auf die Fresse“ Forward - F*** Off we´re rocking somit das Motto unseres Abends. Mit Volldampf wird die Lok weitergerockt, hier folgt Friday Night - was könnte auch besser passen!? Ein wenig Atempause und Love Is The Sun, bevor mit Are you gonna go my way die Party-Peitsche rausgeholt wird. „Warum seid Ihr heute hier?“ fragt Shirley und gibt die Antwort gleich selbst: TO ROOOCK! „Ride“. Ihr merkt schon - Balladen sind heute Fehlanzeige. Ein bißchen singen üben für „Runaway“, die ersten Reihen springen, und wir mit. Die Kameras der Fotografen sind im Dauereinsatz, und wir haben Mühe, den Videomann, der auf der Bühne mitschneidet, nicht umzurennen ;-) - Nix passiert! Mit „Godiva“ läuft das Set weiter, und eine minimale Verschnaufpause bietet der Anfang von Nobody´s Wife - na, jedenfalls bis zum ersten Chorus. Wir haben mächtig Spass, und nun kommen wir zu unseren neuen Songs, die wir erstmals vor großem Publikum präsentieren dürfen: „Damn Bad Loser“ gefolgt von „Jack it off“ - und die Menge feiert begeistert mit! Leider, leider, neigt sich unsere Spielzeit nun schon dem Ende zu, was - natürlich, geht nicht anders - mit „Rise & Shine“ eingeleitet wird, im Doppelpack mit „Cosmic War“. Ein besonders schönes Gefühl, den Song hier und heute zu präsentieren, haben wir doch noch im Dezember letzten Jahres das Video direkt in der benachbarten Halle gedreht. „Das war der letzte Song! Dankeschön Gelsenkirchen!“ - War er natürlich nicht, hat aber auch niemand ernsthaft geglaubt. Würde uns eigentlich jemand gehen lassen, ohne dass wir „Sweet Child O´Mine“ zum Besten gegeben haben? Wahrscheinlich nicht, aber wir versuchen es auch gar nicht. Auch hier gibt es noch einen drauf, „I Love Rock´n Roll“, aber jetzt ist wirklich Schluss ...!?! Nicht ganz. Wir haben da was vorbereitet. Da waren nämlich Shirley, Sanni und Leimi vorher noch unterwegs und haben den 1-Euro-Shops noch die letzten erhältlichen Knick-Lichter weggekauft, die sie nun von der Bühne verteilen und die begeistert weiterverteilt und aktiviert werden und so eine wunderschöne Atrmosphäre für den nun wirklich letzten Song bereiten: Mit „Supposed To Know“ und damit der einzigen Ballade für heute verabschieden wir uns von der Bühne!

 

Gelsenkirchen, Ihr seid das beste Publikum der Welt! Ihr habt uns einen so wunderbaren Abend bereitet, und wir werden dieses Konzert noch lange, sehr lange in Erinnerung behalten! Und wir denken, dem einen oder anderen wird es genauso gehen!

 

Nach uns spielen in gewohnt souveräner Manier noch „The Desert Company“, und den Abschluss des Festivals bereiten zu später Stunde „Egoshot“. Wir führen noch eine Menge guter Gespräche bei Kaltgetränken, und das Grinsen ist kaum mehr von unseren Gesichtern zu bekommen!

 

 

Hier noch ein Link zu einem sehr gelungenen Bericht von TapeMag:

 

 

http://www.tapemag.de/konzertberichte/rock-am-bahnwerk/

 

 

*Shirley*Sanni*Theus*Marv*Leimi*