23.07.2016 - kult.park Open Air, Lüdenscheid

Dear Diary,

 

„Sommerpause!“ ... hören wir uns sagen. „Songs schreiben...“ Ja, jaaa ... aber: wer zur Hölle braucht denn schon eine Sommerpause, um Songs zu schreiben?!?! Wir nicht, haben wir beschlossen. Also: „Hey, Auftritt!?“ ...“YEAHHH!!!“.

 

Gut, dann wäre das geklärt. Wohin geht die Reise? Lüdenscheid! Wo ist das? Sauerland. Aha. Ist das weit? Nö, geht noch, sagt das Navi. Ok. Soweit die Euphorie.

 

Gerade zugesagt, schlägt dann mal wieder das Jahr 2016 zu - hey, 2016, was läuft bei Dir eigentlich falsch!? Mal wieder eine Hiobsbotschaft: Unser Marv hat „Knie“ und kann erstmal weder stehen noch sitzen. Was tun? Absage? Pffft ... ein Ersatz muss her. Und der ist schnell gefunden: Donner vom Gorilla vonne Kirmes macht den Job - schon beim Allstars-Projekt in 2014 haben Theus, Sanni und er zusammengearbeitet, und das hat wunderbar geklappt.

 

Und so machen wir uns nach zwei Wochen motiviertem Proben auf nach Lüdenscheid - zu siebt, denn Marv ist nun doch halbwegs wiederhergestellt und Olli ist heute mal wieder am Pult für den guten Ton ... Am Venue angekommen herscht zunächst noch Hektik und wir stehen eher im Weg ... und da auch mal wieder kein Soundcheck anberaumt ist, machen wir uns nach einem groben Aufbau erstmal auf die Suche nach etwas Essbarem. „Die platte Bulette“ wird von den Vegetariern verschmäht, und Leimi hat den Ehrgeiz, mit dem Rest der Bande die Stadt zu erkunden, was nicht ganz zur allgemeinen Begeisterung führt. Für Lüdenscheider Restaurants sind wir - wie sich herausstellt - auch eine zu grosse Truppe, aber schlussendlich landen wir in einer netten Pizzeria. Die Witze sind flach, das Essen gut, und so geht es gutgelaunt zurück in Richtung Bühne.

 

Dort beginnt gerade der Auftritt der Ahauser Combo „Soeckers“, die mit intelligenten  deutschen Texten und sympathischer Show keine Langeweile aufkommen lassen. Umso schneller vergeht die Zeit, und es geht für uns auf die Bühne! Wir wollen an dieser Stelle mal das Wort „LInecheck“ durch „Kaltstart“ ersetzen. Sinngemäß ist also nichts gecheckt, als wir mit „Forward“ anfangen. Zum Glück haben wir aber Olli am Pult, der das Ganze schnell in den Griff bekommt und uns nach und nach mit „Bühnensound“ versorgt. Das Set haben wir vom Bahnwerk übernommen, und während dort nach Song 1 schon die ersten Ausraster zu verzeichnen waren, passiert in Lüdenscheid - netter Applaus. OK. Da geht noch was, oder!? „Lüdenscheid, was habt Ihr gestern abend gemacht!?“ Schweigen. Aha. Wir fragen dann später nochmal. Und obwohl wir das redlich taten und der eine oder andere sich doch zum Aufstehen und Mitwippen animiert fühlte, blieb doch die Stimmung eher zurückhaltend. Freundlich zurückhaltend, immerhin. Und daran war auch bis zum Ende - und trotz Zugaberufe - nicht so ganz viel zu drehen.

 

Immerhin: Wir hatten Spass, mal wieder auf grosser Bühne zu spielen, und im Nachhinein gab es doch noch das eine oder andere nette Gespräch mit musikbegeisterten Menschen. Und ganz fetten Dank an Donner, der einen Mega-Job gemacht hat!!!!!

 

Last but not least: die Vertreter der Presse vor Ort haben wir begeistert, und es gibt einige schöne Reviews über das Event:

 

http://www.worteffekte.de/kult-park-festival-in-luedenscheid-soeckers-treffen-why-amnesia/

 

http://guten-tach.de/rockiger-abschluss-der-ersten-kultpark-woche/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=facebook&utm_source=socialnetwork

 

... Also Lüdenscheid, wir kommen einfach nochmal wieder und dann üben wir das nochmal mit dem rocken, oder!? Deal!?

 

Yours sincerely,

 

*Shirley“Sanni*Theus*Marv/Donner*Leimi*